Wanderung nach Kirchfeld

Nach der Anfahrt mit der Bahn, unternahmen 25 Teilnehmer eine interessante Tour. An der Haltestelle Philipp-Reis-Strasse, welche erst seit dem Bau der neuen Südostbahn existiert, wurde das Karlsruher Dörfle durchquert. Nach einer kurzen Etappe geriet die Gruppe zum Schloss, erbaut vor 298 Jahren.

Gruppenbild in Karlsruhe

Auf Höhe des Schlossturmes folgte man den blaufarbigen Majolikafliesen, 1645 an der Zahl. Diese sind strahlförmig im Jahr 2001 durch den Schlossgarten verlegt worden und führen direkt zur Majolika. Nebenan suchten die Wanderer den Neptunbrunnen auf. Weiter ging es durch den dahinterliegenden Hardtwald. Auf der Linkenheimer Allee verlief die Strecke nordwärts. Anschliessend zweigte man links ab. Das Waldgebiet wurde verlassen. Den Häusern am Baufeld entlang schritten die Wanderer weiter über Land. Die L605 war zu überquerten. Das Unterfeld folgte und der Neureuter Stadtteil Heide wurde an der Stadtbahn-Wendestelle erreicht. Nun führte der Wanderweg die Treppe hinunter zu einem See, einst Sandgrube. Dem Ufer entlang durch das Naherholungsgebiet, schlossen sich Getreidefelder an. Nach ein paar hundert Metern war die neue Mitte von Neureut erreicht. In der kath. Judas-Thadäus-Kirche hat sich eine Besichtigung angeboten. Diese ist am 1. Advent 1989 eingeweiht worden. Im Jahr 1998 erfolgte der Einbau einer Turmorgel. Das Äussere des Gotteshauses erinnert durch seine Bauform, an einen Tabakschuppen. Architekt war Ottokar Uhl aus Wien. Nach den besinnlichen Minuten ging es weiter durch das Unterfeld. Die im Winde wogenden Kornfelder sorgten für eine sommerliche Atmosphäre. Über die Kirchfeldbrücke ist schiesslich der Zielort erreicht worden. Seit 1928 ist Kirchfeld existend. Dieser Ort mit seinen weit über 3000 Einwohner, gehört heute zu Karlsruhe. Am schattigen Zehntwald entlang ist nach annähernd drei Stunden Wanderzeit, Kirchfeld-Nord erreicht. Dieser Stadtteil befindet sich im Aufbau, was bis vor einigen Jahren noch Militärgelände war. Im Restaurant FC Fortuna Kirchfeld fand die Einkehr statt. Anschliessend erfolgte die Rückfahrt mit der S11 von Neureut-Kirchfeld zum Karlsruher Hbf. Nach erfolgtem Umstieg wurde zügig mit der Deutschen Bahn, Mühlacker erreicht.